Smart Garden

Der Garten, der sich selbst versorgt

Von Pia Wegener · 2022

Die Digitalisierung macht nicht an der Haustür halt. Mähroboter, Bewässerungssysteme und intelligente Beleuchtung machen den Garten smart. Die neuen Technologien und Geräte sorgen für mehr Komfort, weniger Arbeit und vor allem gesunde Pflanzen.

Pflanzen werden bewässert
Auch im Urlaub lässt sich der Garten leicht aus der Ferne pflegen und steuern. Foto: iStock / schulzie

Blühende Beete, sattgrüner Rasen und gemütliche Lichter: Die Gartenpflege nehmen die Deutschen am liebsten selbst in die Hand. Wäre die nur nicht so zeitintensiv. Denn auch wenn viele Hobbygärtner nicht auf das Buddeln und Pflanzen im eigenen Blumenbeet verzichten wollen, kann die richtige Pflege des Grüns aufwendig sein. Hinzu kommt, dass Pflanzen und Rasenflächen auch versorgt werden müssen, wenn der Hobbygärtner längere Zeit im Urlaub ist. Moderne Geräte schaffen hier Abhilfe: Im Smart Garden übernehmen Mähroboter den Rasenschnitt, Bewässerungssysteme übernehmen das Gießen der Pflanzen, und automatisierte Beleuchtung soll Einbrecher abhalten. Im Trend liegen zudem Regenwassernutzungsanlagen, die in Kombination mit einem Bewässerungssystem nicht nur die Pflanzen gießen, sondern auch den heimischen Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent reduzieren können. Das passt auch zu einem anderen Trend, der sich in diesem Jahr fortsetzen wird – dem nachhaltigen Gärtnern.

Mähen per Knopfdruck

Unter den vielseitigen Geräten, die die Gartenarbeit automatisieren und erleichtern, sind Mähroboter wohl am etabliertesten in deutschen Gärten. Neue Modelle sind nicht nur leise, sie lassen sich auch per Bluetooth steuern. Ähnlich den automatisierten Saugrobotern erledigen Mähroboter ihre Arbeit gemäß ihren Voreinstellungen, inklusive gewünschter Schnittlänge und -intervalle. In Sachen Gartenbeleuchtung haben intelligente Lösungen Einzug in die Gärten der Republik gehalten. Lampen und Leuchten lassen sich per Fernbedienung von unterwegs ein- und ausschalten oder so programmieren, dass sie zu einer bestimmten Uhrzeit leuchten.

Wachsende Produktpalette für den Smart Garden

Praktische Wetterstationen und Windmesser wiederum ermitteln per Ultraschall Windstärke oder Niederschlagsmenge und alarmieren Gartenbesitzer in Echtzeit über Wetterveränderungen. Dass die Outdoor-Version des Smart Homes immer gefragter wird, zeigt die wachsende Produktpalette in diesem Bereich. Die Geräte und Systeme werden zudem immer erschwinglicher und dürften somit laut Experten bald noch mehr Hobbygärtner ansprechen.

Grafik: Mähroboter spart 35 Arbeitsstunden ein

Quellen:
Home&Smart: Smart Garten: Intelligent wässern, mähen und Pflanzen pflegen
PC-Welt: Smart Garden: Licht, Bewässerung, Roboter & Apps für den Garten
Mein schöner Garten: Smart Garten: Automatische Gartenpflege

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